"Wenn es mal so richtig Rummms gemacht hat!"

Wenn die Kommunikation im Unternehmen nicht mehr „fließt“, wenn „Sand im Getriebe“ die Kommunikation blockiert oder Schweigen gar zur einzigen Art der Kommunikation untereinander wird, dann kann oft ein neutraler Dritter von Außen die Kommunikation wieder „in Gang bringen“.

Mediation als eine Form der alternativen Streitbeilegung (ADR - Alternative Dispute Resolution) kann ein geeignetes Mittel sein, um außergerichtlich Konflikte beizulegen.

Ablauf einer Mediation

 Anfangs steht eine Risikoanalyse:

  • Ist der Sachverhalt für eine Mediation geeignet
    oder sind andere Verfahren der alternativen Streitbeilegung passender?
  • Welche Risiken bestehen?
  • Welche Beteiligte sind zu berücksichtigen?
  • Ist Mediation als Mittel bei diesen akzeptiert?
  • Welche Kosten für Mitarbeiter, externe Berater und Koordination fallen an?
  • etc.

Ist Mediation als das geeignete Mittel von allen Beteiligten akzeptiert, dann folgt die eigentliche Mediation.

7 Phasen der Mediation:

  1. Vorbereitung, Mediationsvertrag (Auftrag), Planung
  2. Informationssammlung, Bestimmung der Themen
  3. Klärung der eigentlichen Interessen der Parteien
  4. Suche nach kreativen Lösungen auf Basis der Parteiinteressen
  5. Bewertung und Auswahl der gefundenen Konfliktlösungsoptionen
  6. Mediationsvereinbarung
  7. Umsetzung der Vereinbarung

 

Mediation im Wirtschaftsrecht:
Wettbewerbsrecht, Gewerblicher Rechtsschutz, Urheber-, Medien- und IT-Recht

Zunehmend entdeckt auch die (Kreativ-)Wirtschaft dieses bereits im alten China und Griechenland bekannte Mittel der Streitbeilegung. Die Vorteile der Wirtschaftsmediation liegen auf der Hand:

  • Die Parteien sprechen wieder miteinander
  • ohne den Druck eines öffentlichen (Gerichts-)Verfahrens
  • im Rahmen eines struckturierten und fairen Verfahrens
  • welches viel Raum für neue, individuelle Lösungen bietet.

 

Ziel: Streitbeilegung nach dem Konsensprinzip

Ziel einer (Wirtschafts-)Mediation ist:

  • einen (Gerichts-)Prozess zu vermeiden
  • die Beteiligten eine eigenständige und interessengerechte Konfliktlösungen entwickeln
  • die von allen Parteien akzeptiert werden.
  • Anders als etwa beim Schieds(gerichts-)verfahren gibt bei einer Mediation nicht ein Dritter die Lösung vor.
  • Die Parteien erarbeiten selbst gemeinsam eine beidseitig akzeptable Lösung - mit Unterstützung des neutralen Dritten (Konsensprinzip).

Eigenverantwortung wird bei der Mediation „großgeschrieben“.


Ergebnis: Fortentwicklung der Geschäftsbeziehung
- Konstruktion statt Destruktion

Nicht die Zerstörung, sondern der Fortbestand der Geschäftsbeziehung steht im Mittelpunkt: Streitbeilegung und Fortentwicklung unter allseitiger Gesichtswahrung.

 

Unsere Leistung: Parteivertreter als auch Mediator

Fredricks & von der Horst unterstützt Sie im Mediationsverfahren sowohl als Parteivertreter als auch als Mediator etwa in folgenden Bereichen:

  • bei Konflikten
  • in Vertrags- und Geschäftsbeziehungen
  • innerhalb eines Betriebs oder zwischen Unternehmen
  • z.B. im Zusammenhang mit gewerblichen Schutzrechten
  • und anderem geistigen Eigentum

 Das gilt namentlich auch bei Unternehmensnachfolge oder -übertragungen.

 

... und gerne beraten wir auch Sie

 

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Ihr Ansprechpartner

Dr. Rutger von der Horst

Rechtsanwalt

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 0251 / 37 94 200
                    

Fredricks & von der Horst
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Kontakt: kanzlei@vonderhorst.de