A. Vorüberlegungen


I. Warum will ich Business Angel werden?

- Geld machen: Kapitalanlage/Rendite
- Geld sparen: Steuernsparen
- Etwas machen: Unternehmerisch tätig werden
- Erfahrungen weitergeben: Know-how Transfer


II. Welcher Startup interessiert mich und warum?

- Branche ist “sexy“?
- Habe ich eigene Branchenkenntnisse?
- Verfüge ich über Beziehungen in der Branche?


III. Situation beim Startup

Bei einem Startup unterscheidet man grob drei Entwicklungsphasen:
- Seed (Saat/Säen),
- die Early-/Mid- (Früh-/Mittlere)
- und die Growth-Phase (Wachstum).

Weitere (begriffliche) Unterscheidungen:
- Pre-Seed (Vorgründung)
- Early-Stage (= Seed & Startup Phase)
- Expansion

 

Seed

Early (& Mid)

Growth

Umsatz

0 – 500.000 €

500.000 – 5 Mio. €

5 – 10 Mio. €

Konzept

noch nicht bewährt

bewährt/erprobt

 

Marktrisiko

hoch

niedrig

niedrig

Vor-Bewertung

1 – 3 Mio. €

4 – 10 Mio. €

> 10 Mio. €

Verlustrisiko

50 – 80 %

30 %

30 %

Erwarteter Ertrag

> 10-fach

3 – 10-fach

2 – 3-fach

Haltedauer

8 – 15 Jahre

4 – 8 Jahre

3 – 4 Jahre

Jede einzelne Phase ist von unterschiedlicher Dauer und beträgt je nach unterneh-merischer Entwicklungsgeschwindigkeit einige Monate bis einige Jahre.

Während der in der Regel längeren Phase der Erstellung des Produktes/des Aufbaus des Geschäfts hat das Startup in der Regel keine Möglichkeit, von selbst erwirt-schafteten Erträgen zu existieren. Die erforderliche Liquidität wird während dieser Zeit in der Regel durch bestehende Eigenmittel und über Investoren zur Verfügung gestellt.


IV. Business Angel Investition

= Frühphasen-Investition, Startup benötigt schnelle Finanzierung
bei hohem Risiko (Totalverlust der Investition)


B. Phasen
bis zum Abschluss eines Beteiligungsvertrags

I. Kennenlernen/ Vorgespräch

Austausch zwischen Startup und potentiellen Investoren; haben das Startup und ein Investor Interesse an einer Kooperation, so wird in der Regel folgender Prozess durchlaufen:

II. Vertraulichkeitsvereinbarung/
Non Disclosure Agreement (NDA)

Startup stellt dem Investor (Business Angel) - in der Regel nach Vereinbarung einer Vertraulichkeit (Abschluss eines Non Disclosure Agreements - NDA)

- das Produkt/ Geschäftsmodell
- das Team des Startup
- den Businessplan
- und eventuelle weitere Informationen vor;

gegebenenfalls Letter of Intent (LOI):
- Absichtserklärung aller Vertragsparteien,
in weitere, ernsthafte Verhandlungen einzutreten
- und – im Falle einer Einigung – auch tatsächlich
einen Vertrag abschließen zu wollen


III. Due Diligence (DD)
- Überprüfung des Startup durch Business Angel

Um das Startup einschätzen zu können, wird der Investor eine Due Diligence vornehmen (deutsch, eine mit „gebotener Sorgfalt“ durchgeführte Risikoprüfung bei Unternehmensbeteiligung).

Herausforderung:
(hoher), schneller Finanzbedarf des Startup
evtl. längerer Zeitbedarf bei Überprüfung von Einzelpunkten

z.B.:
• Name und Rechtsform des Startup-Unternehmens
• Adresse
• Telefonnummer
• Art des Geschäfts laut Satzung
• Art des tatsächlichen Geschäfts
• Umsätze
• Produktionen
• Betriebsstätten und Zweigniederlassungen (Ort, Anzahl der Mitarbeiter, Vermögen)
• Adressen von Betrieben und Unternehmensteilen
• Register und Handelsregisterauszüge
• Lizenzen
• Rechte
• Genehmigungen
• Urheberrechte
• Namensrechte
• Innerbetriebliches Know-how
• Liste der Gesellschafter
• Gesellschaftsverträge
• Name und Anschrift der externen Berater
• Rechtsanwälte
• Wirtschaftsprüfer
• Steuerberater
• Unternehmensberater
• Sonstige
• Bankverbindungen in den letzten fünf Jahren
• Zugehörigkeit zu Organisationen, Kammern, Verbänden, Aufsichtsbehörden
• Beschreibung der Geschäftstätigkeit
• Geschichte des Unternehmens unter Berücksichtigung von Lageberichten, Analysen, externen Presseinformationen und sonstige Detailinformationen
• Darstellung der jüngsten Entwicklung
• Darstellung der eigenen Zukunftspläne vor Bewertung
• Projektansatz des Partners / Projektbeschreibung:
• Betriebsgenehmigungen
• Befristungen
• Auflagen in Bezug auf Umweltschutz, Geräusch oder Reinhaltung
• Sonstiges

Bewertung eines Startups

Um eine Investitionsentscheidung treffen zu können, muss ein Startup bewertet werden.

Beispiel:
Der Investor/Business Angel und das Startup sind sich einig, dass Business Angel einen Betrag von 1 Mio. € investiert. Zu klären ist, wie viele Anteile der Business Angel als Gegenleistung an dem Startup erhält, damit dann eine entsprechende Kapitalerhöhung vorgenommen werden kann.

Das Startup macht noch keinen nennenswerten Umsatz, hat noch keine messbare Bedeutung an einem als relevant erkennbaren Markt und verfügt über keine Vermögenswerte.

Der Business Angel soll nach der Kapitalerhöhung 20 % am Startup halten. Dann muss das Startup (also die künftigen 80 %) aktuell 4 Mio. € wert sein, da sonst 20% nicht 1 Mio. € wären.

Fraglich ist dann, ob das Startup in der betreffenden Situation tatsächlich mit einem Wert von 4 Mio. € bewertbar ist

Zur Bewertung eines Startups versagen die klassischen Bewertungsmethoden, die alle in irgendeiner Form auf vorhandenem Datenmaterial zu dem Unternehmen bauen. Gerade diese gibt es bei einem Startup nicht, es ist in jeder Entwicklungs-phase sehr unwägbar.

Daher werden bei Startup-Bewertungen eher mit dem Ziel einer Basisabsicherung ein sogenannter „Gesundheits-Check“ („sanity check“) durch den Investor durchgeführt:
- Welche Qualität hat das Vorhaben?
- Wie ist das Team (fachliche Kompetenz, Erfahrung, Charakter)?
- Wie sind die Möglichkeiten, technologisch oder aus Innovationssicht?
- Welche hervorstechenden Elemente gibt es?

Aus den Einzelaspekten wird der Investor für sich ein „Strategic Value“ (wohl doch eher Bauchgefühl) entwickeln. Je größer dieser Wert empfunden wird, desto eher ergibt sich ein Investitionswille.


IV. Verhandlung und Strukturierung des Deals (Vertrages)

Achtung: „Sprechen Sie deutsch!“ Viele Vertragselemente sind aus dem amerikanischen Rechtsraum übernommen. Beachten: Die angeblichen „Standardregelungen“ (die es hier wie so gut wie in jedem wirtschaftsrechtlich relevanten Bereich tatsächlich nicht gibt) sind in jedem Einzelfall zu prüfen und zu verhandeln.


1. Term Sheet

Erstellung eines „Eckdatenpapiers“ (= Term Sheets) mit den wesentlichen Elementen des Vertrags (= Deals)

Rechtsfolge:

- Diskussions- und Arbeitspapier, das die Kernpunkte der zwischen den Vertragsparteien ausgehandelten Vertragsbestandteile beinhaltet und verbindliche Grundlage für die Formulierung des späteren Vertrags bildet

oder nur bloße Absichtserklärung?

Verbindlich sind auf jeden Fall die Vereinbarungen zur Vertraulichkeit der Zusammenarbeit und der ausgetauschten Informationen (s.o. Non-Disclosure Agreement) und die z.B. Exklusivität der Verhandlungen

Nach allgemeiner Auffassung schafft ein Term Sheet, auch wenn sich hieraus keine Verpflichtung zum Vertragsabschluss ergibt, ein vorvertragliches Schuldverhältnis mit entsprechenden Haftungs-/ Verhaltenspflichten, insbesondere:
- den Abschluss eines Vertrages zu fördern
- den Vertragspartner vor Schäden aus der Verhandlung zu bewahren
- und ihm richtige und vollständige Informationen über die Umstände zu erteilen,
die für seine Willensbildung erkennbar von Bedeutung sind

Gefahr:

Das Term Sheet (Eckpapier) wird häufig ohne Beteiligung von Juristen verfasst, wobei mitunter auf der Grundlage ausländischer Rechtsanwendung Klauseln oder Vorgehensweisen vereinbart werden, die dann jedoch nach deutschem Recht nicht oder nicht in der vorgesehenen Form umsetzbar sind, z.B.:

- Es werden englische (US-Amerikanische) Begriffe verwendet, über deren Inhalt und Rechtsfolgen nach deutschem Recht die Parteien falsche oder unterschied-liche Vorstellungen hegen;

- es werden Regelungen übersehen oder vergessen, die für die Umsetzung des Willens notwendig sind oder sinnvoll erscheinen;

- es gibt fehlerhafte Vorstellungen über die Rechtsnatur und die Verbindlichkeit eines Term Sheets.

Funktion:

Term Sheet = Übersicht der für den Vertrag verabredeten Bedingungen und Regeln eines (Beteiligungs-)Vertrages (Deal Terms).

Sind diese Terms mit dem Term Sheet verabschiedet, wird auf dieser Basis der Investoren-/ Beteiligungsvertrag erarbeitet und anschließend final verhandelt.

2. Übliche Elemente von Term Sheet und Beteiligungsvertrag

Erlöspräferenz/ Liquidationspräferenz für den Business Angel

Bestimmung der Zahlungsschritte im Exit-Fall:
z.B. Investoren (Business Angel) erhalten zunächst die investierten Gelder ausgezahlt, anschließend erfolgt eine Auszahlung des verbleibenden Rests an die Gesellschafter, bei der die Vorabzahlung an die Investoren bei diesen verrechnet wird.

Rat: Vor Verhandlungsbeginn mit einer Exceltabelle eine Simulation zu möglichen Zahlungsflüssen vornehmen und „durchspielen“.

Verwässerungsschutz (Dilution)

Hat ein Investor A im Wege einer Kapitalerhöhung der Investitionsrunde 1 eine Beteiligung von 20 % erhalten, kann sich der Beteiligungswert 20 % reduzieren, wenn in einer Investitions-/Beteiligungs-runde 2 ein Investor B im Wege einer Kapitalerhöhung zum Beispiel 50 % der Anteile erhält. Pro-zentual gehören Investor A dann nur noch 10% der Anteile (eben 20 % der andern 50 %).

Um diese sogenannte Beteiligungsverwässerung zu vermeiden, können für den Investor Verwässerungsschutzregelungen vereinbart werden, z.B.: Investor räumt sich das Recht ein, von den Gründern zur Sicherung seiner Beteiligungsquote so viele Anteile zum Nominalwert zu erhalten, bis er wieder seine Quote an Anteilen hält.

Aus der Perspektive der Gründer ist dies erheblich nachteilig. Eine Quotenan-gleichung wird in Beteiligungsverträgen daher in der Regel auf Fälle, in denen der Investor schutzwürdig ist, begrenzt und entsprechend verhandelt.

Eine schutzwürdige Benachteiligung des Investors kann beispielsweise je nach Einzelfall angenommen werden, wenn die Anteile in einer Runde 2 wesentlich günstiger an Neuinvestoren abgegeben werden als in der Runde, an der Investor teilgenommen hatte.

Beispiel für Maximalforderung auf Investorenseite:

Eine voller Ausgleich des Kapitalerhöhungsrisikos der Verwässerung (sogenannte Full-Ratchet-Regelung), bei der unter Reduzierung der Gründerbeteiligungsquote zur Beibehaltung der Investorbeteiligungsquote nachgezogen wird, ist absolut unüblich und sollte auch nicht gefordert werden, zumal ihrer rechtlichen Wirksamkeit zweifelhaft ist.

Aufstockungsrecht des Investors für Folgerunde

Aufstockungsrechte für den Investor werden eher selten vereinbart. Der Investor kann dann in einer Folgerunde - bei Erfüllung bestimmter Voraussetzungen/ Bedingungen - eine Teilnahme an der Folgerunde beanspruchen.


Katalog zustimmungspflichtiger Geschäfte

Üblich ist es zur Vermeidung einer unkontrollierten Ausgabe des investierten Geldes, dass ein Katalog zustimmungspflichtiger Geschäfte aufgestellt wird:
- z.B. bestimmte Finanzierungen
- Anstellungsverträge über einen vereinbarten Rahmenwert/ Jahr,
- Grundstückkäufe
- Veränderungen der Unternehmensanschrift
- Verträge mit Angehörigen der Gründer
- etc.)
Diese dürfen die Gründer nur zusammen mit dem Investor vornehmen (z.B. entsprechender Beschluss in der Gesellschafterversammlung)

Vesting und Leaver-Regelungen

Um zu verhindern, dass nach Abschluss des Beteiligungsvertrags die Gründer nicht wie vorgesehen bei dem Aufbau des Unternehmens mitwirken, werden vom Investor zur Sicherung zumindest des noch verbliebenen Invests gelegentlich sogenannte Vesting und Leaver-Regelungen verlangt.

Eine Vesting-Vereinbarung ist eine Vertragsklausel, wonach der Anspruch auf den Erwerb eines Anteils an der Gesellschaft unter der Bedingung steht, dass Dienstleistungen für die Gesellschaft während der sogenannten Vesting-Periode erbracht werden,

z.B., dass der Gründer bei Beendigung seiner Tätigkeit im Unternehmen im ersten Investjahr alle Anteile zum Nominalwert, nach einem Jahr zu einem anderen Wert o.ä. und später zu noch anderen Kondition zurück überträgt.

Rechtlich können diese Regelungen problematisch sein, da dem mitarbeitenden Gesellschafter als Arbeitnehmer die Kündigung nicht unnötig erschwert werde darf. Im Allgemeinen wird eine solche Regelung bei älteren und erfahrenen Gründer wenig akzeptabel sein.


Tag-along-/ drag-along-Rechte

Mit diesen Rechten soll ein einheitlicher Verkauf aller Anteile ermöglicht werden. Kann eine Partei verkaufen, so soll sich die andere Partei an den Deal zu gleichen Konditionen anhängen können (tag-along) oder - je nach Ausgestaltung und Verhandlung - mitspringen müssen (drag-along).


Zur gegenseitigen Absicherung z.B. Regelung,

drag along-Recht darf erst nach bestimmter Zeit (3 Jahre) oder ab einer bestimmten Mindestbewertung (10 Mio. Euro) ausgeübt werden. Lässt sich ein potentieller Käufer auf diese Mindestbewertung ein, darf das drag along-Recht also auch sofort ausgeübt werden.

Häufig kombiniert mit dem Recht für die Gründer, innerhalb einer kurzen Frist (4 Wochen) ein Gegenangebot von einem anderen potentiellen Käufer einzureichen, verbunden mit der Auflage an den Investor, bereits bei Anfang der Verhandlungen mit einem Käufer die Gründer zu informieren.

Exit-Rechte

Auch die mit einem Exit zusammenhängenden Rechte sollten vorher festgelegt werden.

- Hierzu zählen Bestimmungen zur Erlösverteilung
- und zu zuvor abzuziehenden Positionen,
- evtl. eine Sperr(Lockup)-Verpflichtung

Eine Sperrverpflichtung verbietet es Altaktionären einer an der Börse zugelassenen Aktiengesellschaft, Aktien aus ihrem Eigenbestand innerhalb eines Zeitraums von üblicherweise 6 bis 12 Monaten (Lock-up Period) nach Erstnotiz der Aktie zum Börsenhandel zu veräußern. So wird verhindert, dass Altaktionäre den Börsenkurs in der Zeit unmittelbar nach dem Börsengang durch ihre Verkäufe belasten.

Exit-Situationen:

- Verkauf an Dritte
- Börsengang
- Weiterführung durch Gründer

Fixierung aller Modalitäten in einem ausführlichen Vertrag

Auf Basis des Term-Sheet wird ein Beteiligungsvertrag (auch Investorenvertrag genannt) erstellt und verhandelt.

Bei Erstellung des Beteiligungsvertrags ist zu berücksichtigen, dass bestimmte die Gesellschafterpositionen betreffenden Regelungen zwischen den Beteiligten zwingend in der Satzung einer Gesellschaft vereinbart werden müssen, z.B. die Vereinbarung von Gründermehrstimmrechten.

Der Beteiligungsvertrag stellt eine schuldrechtliche Nebenabrede zu dem Gesellschaftsvertrag (z.B. der Satzung der GmbH) dar. Ergibt sich ein inhaltlicher Konflikt zwischen Satzung und Vereinbarung, setzt sich die Satzung durch. Bei seiner Abfassung ist daher darauf zu achten, dass keine in den Gesellschaftsvertrag zu sortierende Regelungen in ihn hinein geraten.

Der Vertragstext sollte von beiden Seiten (Business Angel und Startup) vor Unterzeichnung auf richtige Wiedergabe des Verhandlungsergebnisses und Vollständigkeit überprüft werden.

V. Vertragsunterzeichnung

Erst nach mitunter (zeit-)intensiver Prüfung erfolgt dann die Vertragsunterzeichnung.

VI. In Kraft Treten des Vertrags
und Durchführung des Vertrags (Closing)

Der Vertrag kann mit der Vertragsunterzeichnung oder auch später (hin und wieder auch bereits zu einem früheren Zeitpunkt) in Kraft treten.

Der Vertrag muss sodann umgesetzt werden, d.h. die möglichst konkret gefassten Regelungen müssen erfüllt werden. Im besten Fall können die jeweiligen Rechte und Pflichten, bzw. dazu erforderlichen Handlungen per Checkliste „abgehakt“ werden.


C. Weitere Verträge,
die erstellt und/oder geändert werden (müssen)

Wenn Gründer/Startups erfolgreich auf Investorensuche waren, hat dies in der Praxis oftmals auch Auswirkungen auf den Geschäftsführervertrag bzw. ergänzende Regelungen in der Beteiligungsvereinbarung.

D.h, es müssen

- evtl. Gesellschaftsvertrag

- evtl. Geschäftsführervertrag

geändert werden.

Gründer als Geschäftsführer

Der Investor möchte natürlich, dass der oder die Gründer, die oftmals dann auch in der zentralen Rolle als Geschäftsführer tätig sind, möglichst eng mit dem Unterneh-men verbunden sind. Dabei kommt das sogenannte Vesting (s.o) ins Spiel. Gemäß der Vesting Regelungen verliert der Gründer Anteile, wenn er das Unternehmen innerhalb eines bestimmten Zeitraums verlässt.

Fremdgeschäftsführer

Ein anderer, aber ähnlicher Fall tritt ein, wenn sich die Investoren entscheiden, einen Fremdgeschäftsführer zu bestellen. Dieser erhält Unternehmensanteile, damit er stärker mit dem Unternehmenserfolg verbunden ist.

Vertraglich können dann sogenannte Good- bzw. Bad- Leaver Klauseln vereinbart werden, die regeln sollen, was mit den Anteilen passiert, wenn der Geschäftsführer seinen Geschäftsführervertrag kündigt oder ihm gekündigt wird, siehe aber oben zu rechtlichen Grenzen.

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